AMD 80386 Prozessoren

Markteinführung des AMD 80386 war 1991. Nach Kündigung der Lizenzvereinbarungen seitens Intel 1987, kopierte AMD die 80x86 Mikrobefehle und entwickelte einen eigenen 80386 Prozessor.

Der 80386SX-Prozessor arbeitet intern mit 32 Bit, extern jedoch nur mit 16 Bit Breite. Die Taktraten der ersten CPUs lagen bei nur 16 MHz und waren damit nicht das beste Verkaufsargument. Das sich diese bei Markt-

einführung dennoch verkauften, lag neben dem günstigen Einstiegspreis an deren neuen Fähigkeiten. Die 386er beherrschten neben dem Real- und dem Protected-Mode auch den Virtual-Mode und machten damit echtes Multitasking möglich. Zudem konnten diese, anders als die 80286er, zwischen den 3 Modi hin und her schalten ohne das System neu booten zu müssen.

Mit der DX- bzw. DXL-Version von AMD begann auch das Rennen um die Gunst der Käufer. Diese arbeiten sowohl intern als auch extern mit einem 32 Bit breiten Datenbus und wurden von AMD mit bis zu 40 MHz getaktet. AMDs 80386 wurde im 0,8 µm Produktionsverfahren  hergestellt und hatte 275.000 Transistoren.