Intel Prozessoren mit Core Mikroarchitektur

Die Intel “Core” Mikroarchitektur wurde im März 2006 auf dem Intel Developer Forum vorgestellt und im Juli des selben Jahres im Markt eingeführt.

Prozessoren, basierend auf der Intel Core Mikroarchitektur, haben wie CPUs mit M Mikroarchitektur im Gegensatz zu CPUs mit NetBurst Mikroarchitektur eine deutlich geringere Leistungsaufnahme bei vergleichbarer Rechenleistung.

Die Hauptmerkmale:

- Vierfach superskalares Design

- Verkürzte 14 stufige Pipeline

- Die “Wide Dynamic Execution” ermöglicht

eine größere Anzahl von Befehlen pro Taktzyklus.

- Der  “Advanced Smart Cache”  mit “Smart

Memory Access” Fähigkeit ermöglicht, dass Daten spekulativ im voraus in den Cache geladen und direkt verarbeitet werden (Memory Disambiguation). Sollte sich die spekulative Ausführung als falsch erweisen, wird das Ergebnis verworfen und neu begonnen.

- Der  “Advanced Digital Media Boost” bein-

haltet einen 128 Bit breiten Bus zu den SSE Einheiten, der es ermöglicht, dass SSE-, SSE2- und SSE3-Befehle in nur einem Taktzyklus verarbeitet werden.

Zudem wurden Stromsparfunktionen der Mobile Prozessoren implementiert, mit denen einzelne Bereiche der CPU, die sich im Leerlauf befinden, abgeschaltet werden. Mit der “Intelligent Power Capability“ wurde zudem ein neues Stromsparkonzept integriert, das im Vergleich zu “SpeedStep” eine feinere Abstufung besitzt und deswegen effizienter arbeitet.